graphic
graphic
graphic
Lena Vorholt

Kulturagent*in

Lena Vorholt

Lena Vorholt studierte Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim und ist ausgebildete Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin. Beides verband sie in ihrer kulturvermittelnden Arbeit als Theaterpädagogin in institutionellen und freien Kontexten. Von 2017 bis 2020 arbeitete sie als Referentin für Ästhetische Bildung in den Programmen „Kunst und Spiele – phantasievolle Kunstvermittlung für Kinder“ und „Max – Artists in Residence an Schulen“ in der Stiftung Brandenburger Tor und in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung. Kritische Fragen nach Förderlogiken und -strukturen von Programmen in der Kulturellen Bildung sowie die besondere Aufmerksamkeit für Bedürfnisse von Künstler*innen in der Projektarbeit begleiteten ihre Arbeit. Lena Vorholt ist seit 2020 Kulturagentin.

Warum bist du Kulturagentin geworden?

Mich interessieren Begegnungen unterschiedlicher Akteur*innen in unerwarteten Kooperationen, die eigene oder allgemeine Selbstverständlichkeiten irritieren und neue Perspektiven eröffnen können. Ich bin gern dabei, wenn durch Neugier oder auch aus Widerständen heraus etwas Neues entsteht. Als Kulturagentin habe ich die Möglichkeit, diese Prozesse in der langfristigen Begleitung von Schulen in gewachsenen Partnerschaften mitzugestalten. Dabei ist mir wichtig, Konzepte künstlerischer Arbeit und Kultureller Bildung als beweglich zu vermitteln und sie in gemeinsamer Arbeit mit Schüler*innen, Lehrer*innen, Künstler*innen und anderen Partner*innen zu erweitern. Das Kulturagenten-Programm bietet den besonderen Rahmen, Impulse zu setzen, an institutionellen Strukturen zu rütteln, sie zu verändern und bestenfalls neu zu verankern. Ich möchte die Beteiligung der Schüler*innen in den Mittelpunkt stellen – als gestaltende Akteur*innen ihres Schulalltags und darüber hinaus in ihrem Kiez.