graphic
graphic
graphic
Maja-Lena Pastor

Kulturagent*in

Maja-Lena Pastor

Maja-Lena Pastor studierte „Kulturwissenschaften & Ästhetische Praxis“ in Hildesheim und „Szenografie“ in Utrecht. Sie arbeitete viele Jahre als Szenografin für Theater-, Film- und Opernproduktionen. Ein wesentlicher Aspekt ihrer Arbeit besteht in der interdisziplinären Auseinandersetzung und Vermittlung künstlerischer Formate im performativen sowie inszenierten Raum. So entwickelte sie beispielsweise 2009 am Deutschen Hygiene Museum in Dresden – in Kooperation mit Kunstschaffenden sowie Kurator*innen – das szenografische Gesamtkonzept der Ausstellung „Was ist schön?“. Im Rahmen ihrer Projekt- und Lehrtätigkeit an Berliner Schulen initiierte und begleitete sie zahlreiche kunstvermittelnde und künstlerische Projekte. Hierzu gehörte unter anderem „Stadtvisionen – Denkbar? Machbar!“ – ein bilaterales Partizipationsmodell zwischen Schüler*innen im Brunnenviertel und Studierenden des Instituts für Architektur der Technischen Universität Berlin

Warum bist Du Kulturagent*in geworden?

Zu meinen schönsten Erlebnissen als Kulturagentin gehört der Prozess von „Planet Mega ANGST Alpha“, im Rahmen der langjährigen Kooperation zwischen der Carl-von-Linné-Schule und den Künstler*innen der Tanztangente / SuB Kultur e. V.
Ein ganzes Jahr lang haben sich die Schüler*innen des 6. Jahrgangs als „Forschungscrew Rainbowstar“ auf eine interdisziplinäre künstlerische Forschungsreise des Planeten Mega Angst Alpha – eine Welt in der immer alle Angst haben – begeben.

Die Rückmeldung einer beteiligten Schülerin kann die Frage, warum dies zu meinen schönsten Erlebnissen gehört und warum ich Kulturagentin bin, besser beantworten als ich:
„Hi ich bin die Feenkönigin und erfülle euch alle Wünsche (bing bing bing). Ich und meine Feenprogrammiererinnen möchten euch Danke sagen. Es war echt toll! Wir konnten kreativ sein, laut sein, uns bewegen und auspowern. Es ist sehr schade, dass es jetzt vorbei ist. Wir würden gerne weitermachen. Alles was wir erlebt haben, hat uns gefallen. Wir konnten daraus lernen, wir haben gelacht, geweint, geschrien, gesungen und gemalt. So etwas Tolles habe ich noch nie erlebt. Danke, dass ihr für uns da wart.“