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Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium

Auf einen Blick:

  • AdresseFranz-Jacob-Straße 8, 10369 Berlin
  • BezirkLichtenberg
  • Kulturagenten-Schule seit2016
  • Aktuelles ProfilSchule im Profil Transfer
  • SchulformGymnasium
  • Schüler*innenzahlca. 900
  • SchulleitungMartin Wagner
  • Kulturagent*in Maja-Lena Pastor
  • KulturbeauftragteFrank Duscha 
  • Websitehttps://www.jgherder.de/

Schule

Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium

Welche fünf Adjektive fallen Ihnen ein, wenn Sie Ihre Schule beschreiben? 

experimentierfreudig, unerschrocken, offen, kooperativ, verlässlich

Warum sind Sie Kulturagenten-Schule geworden?

Das Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium bot seinen Schüler*innen schon vor der Teilnahme am Kulturagentenprogramm zahlreiche Aktivitäten an. Diese waren jedoch teilweise unverbunden, und standen ohne eine klar erkennbare gemeinsame Zielperspektive nebeneinander.

Kulturelle Angebote und Prozesse im Schulalltag bewusster für alle Beteiligten zu verankern, sich in einem Kulturfahrplan primär auf nachhaltige Projekte in einem fächerübergreifenden Verbund zu verständigen – das sind Ziele, die wir im manchmal hektischen, unübersichtlichen Schulalltag stärker in den Blick nehmen wollen.

Was hat sich an Ihrer Schule seit Programmbeginn verändert?

Kulturelle Bildung ist bei uns seit dem Programmbeginn deutlich präsenter: sei es auf der hauseigenen Kulturwebsite oder auch im Schulhaus, wo temporäre Ausstellungen oder Fotogalerien neugierig auf die unterschiedlichen Kulturprojekte machen.

Wir haben neue, verlässliche Kulturpartner*innen gefunden, mit denen wir regelmäßig zusammenarbeiten. Ein jährlich stattfindender Kulturwandertag für alle achten Klassen ist seitdem fest etabliert.

Was ist für Sie das Besondere an der Zusammenarbeit mit Kulturagent*innen?

Kulturagent*innen moderieren passgenau den schulspezifischen kulturellen Schulentwicklungsprozess. Sie bereichern aufgrund ihrer vielfältigen kulturellen Kenntnisse, Erfahrungen und Ideen als hochgeschätzte Impulsgeber*innen die Entwicklung des schuleigenen Kulturfahrplans.

Das Knüpfen von Kontakten zu pädagogisch geeigneten Kulturpartner*innen und die umfangreiche administrative Bewältigung von der kooperativen Antragstellung, über die Abrechnung bis zur Berichterstellung, sind eine sehr wertvolle Entlastung bei der praktischen Umsetzung des Kulturfahrplans.

Wie stellen Sie sich die Zukunft Ihrer Schule mit Blick auf die Kulturelle Bildung vor?

Ich hoffe sehr, dass die produktive Zusammenarbeit innerhalb unserer Schule und mit unseren bisherigen externen Kulturpartner*innen weiterhin Bestand hat bzw. noch weiterentwickelt werden kann. Die kulturelle Bildung sollte auf jeden Fall noch stärker als bisher fächerübergreifend verankert werden, um alle Kolleg*innen ins Boot zu holen.

Eine nachhaltige Zusammenarbeit mit einer/m Kulturagent*in wäre auch nach dem noch unbestimmten Projektzeitraum sehr hilfreich, um weiterhin die dringend notwendigen Impulse für eine Positionsbestimmung von außen zu erhalten.