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Friederike Dunger

Kulturagent*in

Friederike Dunger

Friederike Dunger studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim und Theaterpädagogik an der UdK Berlin.  

Sie arbeitet als Theatermacherin und Theaterpädagogin in diversen Projekten, Kulturinstitutionen und Schulen, wie dem FUNDUS Theater Hamburg, der Jungen Deutschen Oper und dem GRIPS Theater. 

Dabei versucht sie künstlerische Strategien zu entwickeln, die es Kindern und Künstler*innen ermöglichen in einen gemeinsamen Forschungs- und kreativen Schaffungsprozess einzutreten. Als Stipendiatin im Programm Max – Artists in Residence an Grundschulen forschte sie gemeinsam mit zwei Schulen an der Frage, wie gemeinsame künstlerische Projekte zwischen Schüler*innen, Künstler*innen und Lehrer*innen gestaltet werden können und wie solche sich auf das schulische Umfeld auswirken. 

Seit Februar 2022 ist sie Kulturagentin im Programm Kulturagenten für kreative Schulen Berlin. 

Warum bist Du Kulturagent*in geworden?

Bei meiner Arbeit als Künstlerin und Theaterpädagogin an verschiedenen Schulen kam mir oft der Gedanke, dass es eine Art „Kulturbüro“ in Schulen geben müsste, einen Anlaufpunkt für Schüler*innen, Lehrer*innen/ Erzieher*innen, Künstler*innen und alle, die künstlerische Praxis und Kunst als Lern- und Denkraum in Schule wichtig finden. Dort könnte sich die Schulgemeinschaft Unterstützung holen, um ihre Bedürfnisse zu formulieren, Fragen zu stellen und ihre Ideen umzusetzen.  

So verstehe ich auch meinen Auftrag als Kulturagentin: Ich unterstütze die Schulgemeinschaft darin, Prozesse zu initiieren, die Kunst und Kultur als selbstverständlichen Teil im Schulalltag integrieren, Bedürfnisse und Ideen zu bündeln, Projekte zu entwerfen und Mittel und Wege zu ihrer Umsetzung zu finden. Besonders möchte ich dabei Schüler*innen stärken, ihre eigenen künstlerischen Projekte zu entwickeln und zu realisieren.