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Nehring-Grundschule

Auf einen Blick:

  • AdresseNehringstraße 9-10, 14059 Berlin
  • BezirkCharlottenburg-Wilmersdorf
  • Kulturagenten-Schule seit2016
  • Aktuelles ProfilSchule im Profil Transfer
  • SchulformGrundschule mit gebundenem Ganztag
  • Schüler*innenzahl430
  • SchulleitungAina Lappalainen
  • Kulturagent*in Katharina Stahlhoven
  • KulturbeauftragteNicole Jezewski
  • Websitehttps://www.nehring-grundschule.de/

Schule

Nehring-Grundschule

Welche fünf Adjektive fallen Ihnen ein, wenn Sie Ihre Schule beschreiben? 

bunt, kreativ, neugierig, verspielt, vielfältig

Warum sind Sie Kulturagenten-Schule geworden?

Die Nehring-Grundschule lebt von der Interessensvielfalt der Kinder und Pädagog*innen. Das Kulturagenten-Programm ermöglicht es uns, unsere Bedürfnisse noch besser in den Blick zu nehmen und individuell zu realisieren.

Aber, bei aller Individualität – der externe Blick der Agentin und die Kooperation mit dem Programm helfen uns, unsere vielen Wünsche und Ziele zu bündeln. Sie unterstützen uns außerdem dabei, die Kulturelle Bildung zu einem entwicklerischen Gemeinschaftsprojekt für und von der gesamten Schule zu machen.

Was hat sich an Ihrer Schule seit Programmbeginn verändert?

Seit Programmbeginn hat sich unser Angebot an kulturellen Aktivitäten und die Zusammenarbeit mit Externen vervielfacht, erweitert und alles wird zunehmend miteinander vernetzt.

Zum Beispiel sind unsere tradierten Schwerpunkte Theater und Musik durch die Bereiche Bildende Kunst und Demokratieerziehung erweitert worden. Wir haben in die Multiplikation der Entwicklungs-Prozesse in das Kollegium „investiert“. Inzwischen partizipieren alle Schulbeteiligten auf unterschiedliche Arten an der Kulturarbeit. Und es gibt strukturelle Verankerungen: Neben dem Schulprogramm ist der Kulturfahrplan ein verbindlicher Leitfaden zur Arbeit an der Nehring-Grundschule geworden.

Was ist für Sie das Besondere an der Zusammenarbeit mit Kulturagent*innen?

Die Erfahrungen, Unterstützungen und innovativen Anregungen der Kulturagentin sind für uns unverzichtbar. Die Kulturagentin als Mitwirkende „von außen“ lässt uns „über den Tellerrand blicken“. Sie unterstützt uns bei Aufgaben, die uns fachlich und zeitlich teilweise überfordern. Ihre Erfahrungen helfen uns oft, unser Ziel auf kürzerem Weg zu verwirklichen.

Wie stellen Sie sich die Zukunft Ihrer Schule mit Blick auf die Kulturelle Bildung vor?

Unser Kulturfahrplan ist für alle verbindlich, er soll neben dem Schulprogramm zu DEM zentralen Leitfaden unserer Schule werden.

Außerdem möchten wir feste Kooperatiospartner*innen an unserer Schule implementiert wissen, so dass alle Schulbeteiligten ihre Erfahrungen in denen der anderen wieder erkennen. Dies fördert die Zusammengehörigkeit.

Ein*e Kulturangent*in soll dauerhafter Bestandteil der kulturellen Arbeit an der Schule sein. Denn die Prozesse in Schule brauchen Zeit und Kontinuität. Dazu gehören ausreichende und planbare Geld- und Personalressourcen.

Ich wünsche mir Verlässlichkeit für unsere Arbeit. Denn ich sehe, dass die Kinder unserer Schule viele Methoden des Lernens brauchen: Methoden, die über die kognitiven Methoden hinaus gehen, Methoden, die sie fit für das digitale Zeitalter machen.

Ich wünsche mir, dass unsere Schüler*innen Selbstwirksamkeit erfahren und eine eigene Haltung entwickeln, die sie neugierig auf Fremdes sein lässt. Denn das alles ist wichtig für uns alle und kann durch Kulturelle Bildung entstehen und gefördert werden.

 

Die Fragen wurden beantwortet von: Nicole Jezewski, Kulturbeauftragte