“Kulturelle Bildung ist kein nettes Beiwerk. Sie ist der Nährboden, auf dem junge Menschen wachsen. Sie gibt ihnen eine Stimme, wenn sie unsichtbar sind. Sie schenkt ihnen Mut, wenn sie sich unsicher fühlen. Und sie zeigt Wege, wenn man denkt, es gäbe keine“, sagt Annekathrin Schmidt, DKJS-Expertin für Schule & Ganztag und Leitung am Standort Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern.
Mit der Meinung ist sie nicht allein – es gibt noch viele weitere Gründe für Kulturelle Bildung. Welche? Wir haben Menschen aus Politik, Schule und Kultur gefragt und ihre Antworten zu einem Clip zusammengeschnitten – der auf unterhaltsame, aber eindrückliche Weise zeigt, warum Kulturelle Bildung wichtig ist.
Sehen, verändern, gestalten
„Programme wie die Kulturagenten sind besonders wertvoll, denn sie öffnen Türen zu Welten, die viele Kinder und Jugendliche sonst nie betreten würden. Es lässt sie erleben, dass sie gestalten können. Mit Farben, mit Worten, mit Bewegung, mit Ideen. Und damit übernimmt das Programm eine immens wichtige Aufgabe, denn wer als junger Mensch lernt, die Welt mit eigenen Augen zu sehen und mit eigenen Händen zu verändern, der trägt diese Stärke ein Leben lang in sich,“ erklärt Annekathrin Schmidt.
Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung setzt deshalb neben dem Kulturagentenprogramm noch weitere Programme im Bereich der Kulturellen Bildung um wie bspw. gut gehen: Du kannst mehr!, Kulturkita Hessen, Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung.
Danksagungen
Der Film “Argumente für Kulturelle Bildung” ist im März auf dem Bundestreffen der Kulturschulen entstanden.
Wir danken allen Teilnehmenden, dem Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, dem Haus der Kulturen der Welt (HKW), der Heinz-Brandt-Schule, der Heinrich-von-Stephan-Schule, der Herbert-Hoover-Schule, dem Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium, der Hector-Peterson-Schule, der FRIX/Jugendkunstschule Kreuzberg, der Karl Schlecht Stiftung und der Crespo Foundation. Ohne sie wäre das Treffen und der Film nicht möglich gewesen.
Außerdem danken wir Katharina Günther-Wünsch, der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, die die Schirmherrschaft für das Treffen übernommen hat.
