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Michaela Schlagenwerth

Kulturagent*in

Michaela Schlagenwerth

Michaela Schlagenwerth studierte Theaterwissenschaft (M.A.) und Germanistik an der Freien Universität Berlin. Seit 2011 ist sie Kulturagentin im Programm Kulturagenten für kreative Schulen. Zuvor arbeitete sie als Journalistin, schrieb Reportagen und machte Radiofeatures zu den Schwerpunktthemen Tanz, Migration/Postmigration und kulturelle Bildung. Nach wie vor ist sie in Nebentätigkeit die Tanzkritikerin der Berliner Zeitung. Im Alexander-Verlag erschienen ihre Bücher „Nahaufnahme Sasha Waltz. Gespräche mit Michaela Schlagenwerth“ und „Kunst ist normal. Wie die Hector-Peterson-Schule zu ihrem künstlerisch-kreativen Schulprofil kam“, das sie im Rahmen ihrer Kulturagenten-Tätigkeit herausgegeben hat. In „Kunst ist normal“ berichten Schüler*innen, Lehrende und beteiligte Künstler*innen über den Weg hin zu einem künstlerisch-kreativen Schulprofil, den die Schule auf eigenwillige und radikale Weise gegangen ist und weiterhin geht.

Warum bist Du Kulturagentin geworden?

„Bevor ich Kulturagentin geworden bin, habe ich mit einem ganz anderen Fokus gearbeitet – nämlich als Kulturjournalistin mit dem Schwerpunkt Tanz. Aus Interesse hatte ich mich damals bereit erklärt für die Zeitung über ein größeres künstlerisches Schulprojekt zu schreiben – und es hat mich auf der Stelle gepackt. Ich hatte den Eindruck, hier passiert etwas Wichtiges. Etwas, wodurch sich die beteiligten Schüler*innen verändern und wo neue Ideen dafür entstehen können, was Schule, was Lernen, was Welt verstehen sein kann. Das war so lebendig und von so viel gesellschaftlicher Relevanz. Also habe ich nach und nach als Journalistin einzelne Schulprojekte immer länger begleitet. Irgendwann wollte ich nicht mehr die Beobachterin, sondern Mitgestalterin sein. Genau zu dem Zeitpunkt wurde das Modellprogramm ausgeschrieben.“