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Katharina Stahlhoven

Katharina Stahlhoven begleitet die folgenden Schulen:

Kulturagent*in

Katharina Stahlhoven

Katharina Stahlhoven ist ausgebildete Architektin und arbeitet seit Februar 2016 als Kulturagentin im Berliner Landesprogramm Kulturagenten für kreative Schulen Berlin. 2015-16 war sie Interimsleitung der Abteilung Education im Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, Berlin (BHA) und leitete beide großen Bildungsprojekte des Museums (2011-16). Parallel arbeitete sie für die Jugendkunstschule Charlottenburg-Wilmersdorf in Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (2010-17) und für andere Berliner Museums- und Ausstellungshäuser (2006-16) als Projekt- und künstlerische Workshopleiterin. Als Kulturagentin und in der freien Praxis ordnet sie ihre Projekte bevorzugt folgenden Fragestellungen zu: Teilhabe + Beteiligung, Kooperation, Interdisziplinarität, Frühkindliche Kulturelle Bildung, Urbane Räume und Nachbarschaften. Freiberuflich kooperiert sie heute in verschiedenen interdisziplinären, künstlerischen Teams, die sich mit Prozessen der Beteiligung und Teilhabe der Stadtgesellschaft im (Stadt-) Raum beschäftigen.

Wo setzt Du Schwerpunkte mit Deiner Arbeit und was sind die Voraussetzungen dafür?

Durch meine Arbeit möchte ich dazu beitragen, dass Unvorhergesehenes und Unbekanntes neugierig machen und dazu anregen, Fremdes kennenzulernen, zu erforschen und damit in Verbindung zu treten. Dafür bringe ich Menschen in Beziehung, die sich sonst nicht treffen würden: Menschen unterschiedlicher Systeme, Herkünfte, Perspektiven, Professionen, Kulturen. Das mache ich nicht alleine. Die anderen Beteiligten und ich initiieren Projekte so, dass die Qualität der Begegnungen nicht zufällig ist. 
Gibt es zur Initiierung dieser Prozesse typische Fähigkeiten einer Kulturagentin? Ich bin Übersetzerin unterschiedlicher Sprachen der verschiedenen Systeme. Ich bin Beobachterin und finde heraus, welche Menschen, Künste und Kulturinstitutionen zusammenpassen. Ich bin Zuhörerin und identifiziere Themen, die in der Schule und für uns alle wichtig sind. Ich begleite Prozesse ohne vorgefertigte Erwartungen an ein Ergebnis und vertraue auf die Erkenntnisse aller Beteiligten. Ich wünsche mir, dass die Erlebnisse und Erkenntnisse in der Schule so unterschiedlich sein dürfen, wie Menschen unterschiedlich sind.”