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Referenzschulen
© Michael Heber

Referenzschulen

10 neue Referenzschulen Kultur

Seit Donnerstag, den 22.4.2021 stehen die neuen Referenzschulen Kultur im Programm Kulturagenten für kreative Schulen Berlin fest. Die Zertifizierung der nunmehr 3. Generation fand online statt. 50 Personen sind der Einladung zu dieser sehr besonderen Veranstaltung gefolgt. Zehn Schulen sind jetzt Teil des Netzwerks der erfahrenen Referenzschulen, das nunmehr 23 Schulen zählt. Eine zehnköpfige Jury aus dem Feld der Schule, der Bildung, der Kultur bzw. Kulturvermittlung hat die Schulen zur Zertifizierung empfohlen. Das Land Berlin und hier die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familien Berlin (SenBJF) vergibt den Titel.

„Zunächst war es vor allem das Anliegen künstlerische Projektarbeit an Schulen zu unterstützen, längst aber hat sich das Programm Kulturagenten für kreative Schulen Berlin zu einem Programm der kulturellen Schulentwicklung geradezu entfaltet. Ich danke allen, die das Programm in den letzten zehn Jahren zu einem Leuchtturm der kulturellen Bildung haben werden lassen.“ Das sind die Grußworte von Claudia Schönherr-Heinrich seitens der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, zum Einstieg.

Die neuen Referenzschulen

An die Schulen gerichtet sagte sie: „Sie haben allesamt unter Beweis gestellt, dass Sie eine beeindruckende Entwicklung zu einer Kulturschule genommen haben.“ Dabei betonte Claudia Schönherr-Heinrich wie bewundernswert es sei, dass trotz der Pandemie alle „am Ball geblieben“ seien. Zur Bedeutung der Referenzschulen Kultur fügte sie hinzu: „Referenzschulen sind nicht nur ein wesentlicher Baustein innerhalb des Kulturagenten-Programms, sondern sie spielen als Motor für die kulturelle Bildung in Berliner Schulen insgesamt eine zentrale Rolle.

Im Anschluss sprachen die Jury-Mitglieder ihre Laudationen für die ausgezeichneten Schulen. Ein sehr bewegender Moment der Zertifizierung. Alle zeigten sich begeistert vom Engagement und Durchhaltevermögen der beteiligten Schulleitungen, Kulturbeauftragten, Kulturagent*innen und Schüler*innen.

Eine kleine Auswahl der Laudationen:

Dr. Angelika Tischer, aus dem „Arbeitskreis Referenzschulen“ und Jurymitglied in allen drei Jurys seit 2015, schwärmte beispielsweise vom Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium: „Eine tolle Schule mit einem hochengagierten Kollegium, mit vielseitig interessierten, extrem leistungswilligen Schüler*innen, die vor allem eins wollen, nämlich Verantwortung übernehmen: Verantwortung für ihre Schule. Verantwortung für die Entwicklung in dieser Gesellschaft und Verantwortung dafür, dass es an ihrer eigenen Schule in einer Weise weitergeht, in der ihre Bedürfnisse eine wichtige Rolle spielen.“

„Die Reinhold-Burger-Schule wurde von uns zu 200 Prozent zertifiziert! Wir finden, diese Schule sollte Schule machen. Von daher: Herzlichen Glückwunsch!“ waren sich Verena Gruber-Ballehr, u.a. Zuständige für die Jugendkunstschulen seitens der SenBJF und Claudia Schönherr-Heinrich einig.

Und auch Ellen Roters vom Bezirksamt Pankow zeigte sich sehr beeindruckt von der Fritz-Karsen-Schule: „Die Kulturgruppe wird nicht als Mehrarbeit verstanden, sondern als Kraftort, der Kraft gibt für alles andere und der auch Schüler*innen zu sich einlädt und diese Kraft teilt. Das hat uns sehr begeistert.“

Es folgten noch viele tolle Geschichten und Lobreden. Aus Platzgründen haben wir uns für eine kleine Auswahl entschieden.

Party und abschließender Austausch

Mit Konfetti, Luftschlangen, Partyhütchen und Tröten konnten alle 50 Teilnehmer*innen gemeinsam feiern und digital „Anstoßen“. Ein Countdown wurde heruntergezählt und Wunderkerzen gezündet. Willkommen im Netzwerk und Danke liebe Jury!

In drei kleineren Austauschrunden konnten sich alle Teilnehmer*innen nochmal über das Erlebte austauschen und darüber ins Gespräch kommen, was bei ihnen auf dem Weg zur Zertifizierung besonders war. Mit einen kurzen Ausblick auf die kommenden Monate endete diese digitale Zertifizierung. In Vorfreude auf die vielen Momente im Netzwerk der Referenzschulen Kultur.

Die zehn neuen Referenzschulen und ihre Laudationen:

Fritz-Karsen-Schule:

Nehring-Grundschule:

Herrmann-Hesse-Gymnasium:

Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium:

Carl-von-Linné-Schule:

Reinhold-Burger-Schule:

Werbellinsee-Grundschule:

Kurt-Schwitters-Schule:

Wedding-Schule:

Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule:

Die JURY-Mitglieder

Verena Gruber-Ballehr, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Fachaufsicht für Kunst

Michael Heber, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Projektleitung Kreativpotentiale Berlin

Friederike Holländer, Bauhaus Archiv / Museum für Gestaltung, Leitung Bildung und Vermittlung

Sabine Hüseman, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung GmbH, Serviceagentur Ganztag Berlin

Ellen Roters, Bezirksamt Pankow – Museum Pankow, Vermittlung

Claudia Schönherr-Heinrich, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Arbeitsstelle kulturelle Bildung und Koordination der Umsetzung des Rahmenkonzeptes Kulturelle Bildung

Dr. Angelika Tischer, „Arbeitskreis Referenzschulen“

Volkan Türeli, HAU – Hebbel am Ufer, Houseclub & Schulen

Christopher Vogl, Young Arts Neukölln, Leitung

Kerstin Wiehe, kultkom – Kulturmanagement & Kommunikation