Die Zahlen beziehen sich auf die Programmphase 2015 bis 2019.

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16 Anzahl aller Kulturagent*innen (im Berliner Kulturagent*­innenprogramm), bisher

1608 Anzahl an Antragsseiten, die in der Transferphase von Kulturagent*innen geschrieben wurden

134 Anzahl der umgesetzten Kunstgeldprojekt in der Transferphase

94.284 Anzahl an E-Mails, die seit 2015 von Kulturagent*innen versendet wurden, gesamt

6 Anzahl Kulturagent*innen, die ursprünglich aus dem Berufsfeld „Künstlerische Praxis“ kommen

Engagement und Liebe, die Kulturagent*innen in die Zusammenarbeit mit den Schulen gesteckt haben

Die Kulturagent*innen des Landesprogramms Kulturagenten für kreative Schule Berlin arbeiten mit den Schulen des Programms zusammen. Hierfür interagieren sie genauso mit den Schüler*innen, wie mit den Lehrer*innen und Kulturschaffenden. Sie beraten die Schulen bei ihrer künstlerisch-kulturellen Projektarbeit, stellen Kontakte zu Kulturpartnern her, begleiten Kooperationen mit außerschulischen Lernorten und unterstützen die Schulen bei der Entwicklung ihres künstlerisch-kulturellen Schulprofils.

Die zwölf Kulturagent*innen des Programms Kulturagenten für kreative Schulen Berlin sind alle verschieden und haben doch alle einen künstlerisch-kulturellen Hintergrund. Diese Individualität ist gewollt und zeigt sich in ihrer Arbeit mit den Schulen, bei der jeder auf seine Weise auf die Belange der Schulen einzugehen weiß.

Unsere Agent*innen in Berlin

Silke
Ballath
Carsten
Cremer
Thanassis
Kalaitzis
Anne
Krause
Alexander
Müller-Läng
Annika
Niemann
Maja-Lena
Pastor
Kristin
Reinhardt
Michaela
Schlagenwerth
Karin
Schreibeis
Katharina
Stahlhoven

RE:*außen

Die 2019 erschienene Publikation RE:*außen / RE:Agent*innen macht eine gemeinsame Haltung der Kulturagent*innen sichtbar, aus der heraus sich die Praxis entwickelt, an der sich die Praxis reibt, weiterschreibt und bricht. Eine Praxis, die entlang von Kommentierungen eine Vielstimmigkeit produziert, ohne eine Homogenität zu behaupten.

Re:*außen ist Prolog und Glossar. Der Prolog macht Gedanken und Positionen sichtbar. Gemeinsam zusammengetragen, verfremdet, neu geordnet und zusammengeschnitten ist er Kooperation und Komposition. Der Glossar verweist auf den Prolog, setzt Begriffe in Beziehung, zeigt Positionen auf und eröffnet Perspektiven.

Ich habe eine Schatzkiste mit dabei. Es ist ein Kosmos der Möglichkeiten und ein Manifest der vielen Wege, die für seine Entstehung be­stritten werden.

Ich möchte etwas bewirken und das heißt: ich möchte etwas verändern.

Braucht es dazu schweres Gerät oder statte ich mich mit dem Pinsel der*des Archäolog*in aus? Vertrauen wächst. Die Systeme wirken oft anders auf mich.

Das ist schön und schafft Poesie im Alltag. Ich mache viel Spielwiese für Visionär*innen.

Ist die Grundidee enthalten, die Basis, das Feld, auf dem sich alle beteiligten Akteur*innen gemeinsam bewegen und gemeinsam etwas entwickeln. Es läuft fast nie wie geplant.

 Dissens produziert.

Als forschendes und verknüpfendes Vorgehen in der Arbeit

auch schlaflos.

Ist das, was ein stabiler
fester Knoten zu sein scheint, aus der Distanz
betrachtet vielleicht doch nichts anderes als eine optische Täuschung? Oder umgekehrt?

Kunst ist eine Prozession.  Kunst ist ein Weg. Kunst ist ein Ziel.

Kunst ist lernen zu gehen, zu folgen, zu feiern in dieser Prozession. Gibt es ein Ziel? Oder ziellos auf dem Weg? Nie kommt etwas zu einem

Endlos.

Verweglichung führt zu Perspektivwechseln.

Es geht um bWahrnehmung, um Inneres und Äußeres. Was bewegt? Was bestimmt?

Mut. Mut zum
Mut

Mut zur
im Dialog. FORSCHENDE HALTUNG.
LERNEND FORSCHEN.

Prozess.
In welche Richtung?
Was liegt vor mir? Vor uns? Mehr Poesie in der
Schule. Der Rest passiert von
selbst. Etwas verändert sich.

Die Wahrnehmung. Das heißt: alles. Mit Zwischentönen in Zwischenräumen. Und dabei ganz neue ungekannte entdecken. Keine abschließende Richtigkeit. Wir können verdeckte Bindungen freilegen. Aus dem Kreis heraus laufen – Rhythmen durchbrechen.

Es sind kollektive und multiple Autor*innenschaften. Handschrift

Künstler*innen: Fördernde, Lernende, Unterstützende, Störende, Reflektierende, Handelnde, Denkende, Entscheidende.
Es ist offen. Neukontextualisierung: Dinge anders benennen.

DIFFERENZ als VERÄNDERUNGSPOTENTIAL wahrgenommen. REFLEXION als REFLEXIVE PRAXIS

Welt: DISSENS.
Ein Reflexionsprozess, der sich auf allen Ebenen wieder­begegnet und spiegelt. können der „Blick von außen“ und der Freiraum bewahrt werden. In einer Uneindeutigkeit und dementsprechend in einer reflexiven Haltung den eigenen Erfahrungen und Wahrnehmungen gegenüber. Motivationen offenlegen – in die Tat umsetzen – anpacken.

den Verlauf reflektieren –

In welche Richtung?
Unsere Haltung ist die KA-Klammer. Die Klammer ist die

Freiheit.
Freiheit. Die Freiheit ist die Voraussetzung der Verweglichung.

Kritisch sein. Richtig und falsch aus dem Wortschatz verbannen. Das hält wach und manchmal auch los.

Wenn Poesie in den Dingen liegt, bewirkt es etwas. POESIE. steht für KUNST

für AGIEREN DENKEN. AGIERENDE GEDANKEN
PRODUZIEREND. PRODUZIEREN VON AKTION.

Raum der Poesie.
ist etwas, wonach ich suche. die DIFFERENZ im DAZWISCHEN.
DISSENS. DIFFERENZ als WANDLUNG verstanden

die EWEGUNG beinhaltet und
RESONANZ produziert. RESONANZ POESIE. Und genau das finde
ich interessant.

Fragen und Antworten.

unsichtbar

gleichzeitig
konzeptionell zwischen
den Systemen.
Fragen überwiegen. Fragen stellen.

Die Dinge gedeihen lassen.

forschen, experimentieren, inszenieren und provozieren.

– berühren. Also eine Kunstvermittlung,
die nicht auf Selbstfindung aus ist.

Bewegung – fortlaufender
Prozess – mal wieder alles umstoßen – Chaos – Erfahrung durch
Scheitern erweitern.

Banales muss ausgesprochen werden.
Ganz profan auch. Eine Frage der Perspektive.

Lernen und Verlernen
– offen sein – unterschiedliche Sichten zusammenbringen

Dialog mit der Zukunft.

Praxis – Theorie

Poesie.